Mittwoch, 1. Juni 2011

Religionsfreie Zone in Dresden

In Dresden sind etwa 80% der Bevölkerung konfessionsfrei. Dennoch findet dort die, unter Beteiligung vieler PolitikerInnen und Prominenten der Evangelische Kirchentag statt. Unter dem Motto "... und da wird Dein Hirn sein!" gibt die Religionsfreie Zone vom 01. bis 04. Juni eine adäquate Antwort auf das religiöse Treiben. Mit einem bunten, politischen Programm, u.a. mit Carsten Frerk, Ricarda Hinz, Werner Kubitza und Michael Schmidt-Salomon, antwortet die Gesellschaft für Aufklärung, Humanismus und ReligionsFREIheit (GeFAHR e.V.) mit Vernunft auf die Missionsveranstaltungen der Kirche. Veranstaltungsort ist das Filmtheater Schauburg (Königsbrücker Straße 55, 01099 Dresden). Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier tun: www.gbsdd.de

Sonntag, 9. Januar 2011

Leitkultur, nein Danke!

"Bereits Ende der 1990er, als Bassam Tibi den Begriff der Leitkultur prägte und dieser vor allem von konservativen PolitikerInnen für die Forcierung einer christlichen Leitkultur vereinnahmt wurde, konnte man sich eines ganz sicher sein: Wir wissen zwar nicht wovon wir reden, aber darüber reden müssen wir. Nun steht uns abermals eine Leitkulturdebatte ins Haus und wir alle, Konfessionsfreie, HumanistInnen und SkeptikerInnen tun gut daran, uns aktiv an dieser Diskussion zu beteiligen. [...]"

Dies ist der Beginn meines Editorials in der Ausgabe 4/2010 des politischen Magazins MIZ (Materialien und Informationen zur Zeit). Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier tun: www.miz-online.de

Mittwoch, 10. November 2010

Jahr des Kirchenaustritts

Am Donnerstag, 11. November 2010 startete die bundesweite Kampagne 'Jahr des Kirchenaustritts'. Unter dem Motto 'Mehr Netto, mehr Freiheit, mehr Solidarität!' rufen säkulare Verbände zum Austritt aus den Kirchen auf. Weitere Informationen zu den Zielen, hilfreiche Argumente und Tipps rund um den Kirchenaustritt gibt es auf der Internetseite www.kirchenaustrittsjahr.de

Mythos und Wahrheit

"Der Mythos (altgriech. = Laut, Wort, Erzählung oder auch sagenhafte Geschichte) scheint ein ständiger Begleiter unseres Alltags zu sein. So selbstverständlich assoziieren wir mit ihm eine sagenumwobene Geschichte. Eine Erzählung, deren Inhalt uns so zweifelhaft, aber doch wirkmächtig erscheint, dass wir in ihrem Kern ein Stück Wahrheit vermuten möchten. Einer dieser erzählerischen Mythen ist die Geschichte des Aufstiegs vom Tellerwäscher zum Millionär. Ein anderer handelt von der selbstlosen Wohltat der beiden christlichen Kirchen für das Allgemeinwohl. Beide Mythen haben etwas Faszinierendes, doch beide Mythen bilden die Grundlage einer immensen Täuschung. Während vielen längst klar geworden ist, dass der Weg vom Tellerwäscher zum Millionär nur wenigen vorbehalten ist, muss man hierzulande noch immer feststellen, dass viele BürgerInnen an den Mythos glauben, die Kirchen stellen sich selbstlos in den Dienst der Allgemeinheit. Doch stimmt das auch? [...]"

Dies ist der Beginn meines Editorials in der Ausgabe 3/2010 des politischen Magazins MIZ (Materialien und Informationen zur Zeit). Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier tun:
www.miz-online.de

Dienstag, 20. Juli 2010

Mehr säkulare Demokratie wagen!

"Die bundesrepublikanischen ParlamentarierInnen befinden sich in heller Aufregung. Der Abgang des in der PolitikerInnenkaste eher unbeliebten Bundespräsidenten Horst Köhler hat die Krise der schwarz-gelben Koalition unter Angela Merkel vergrößert. Damit ist die ökonomische Krise Europas zusätzlich zu einer Demokratiekrise Deutschlands angewachsen. Die beiden Kandidaten für das Bundespräsidentenamt werden sicher nicht für die Rechte der Konfessionsfreien und für eine säkulare aufgeklärte Gesellschaft eintreten - Ein Plädoyer für einen säkularen Präsidenten in einem demokratischen Staat. [...]"

Dies ist der Beginn meines Artikels in der Ausgabe 2/2010 des politischen Magazins MIZ (Materialien und Informationen zur Zeit). Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier tun: www.miz-online.de

Donnerstag, 22. April 2010

Linke Korinthenkackerei

"In Deutschland hat es die Linke nicht leicht. Dies betrifft sowohl die Linke als soziale Bewegung als auch die Partei Die Linke. Zwischen dem enormen Anpassungsdruck der parlamentarischen Demokratie ihre Regierungsfähigkeit unter Beweis zu stellen und gleichzeitig dem eigenen Selbstverständnis eines demokratischen Sozialismus gerecht zu werden, wird sie regelrecht zerrieben. Dass hierbei die klassische Gretchenfrage ‚Wie hältst Du es mit der Religion‘ eine durchaus wichtige Rolle spielt, zeigt die aktuelle Auseinandersetzung um das Wahlprogramm des Landesverbandes der NRW-Linken vor den kommenden Landtagswahlen. [...]"

Dies ist der Beginn meines Artikels in der aktuellen Ausgabe 1/2010 des politischen Magazins MIZ (Materialien und Informationen zur Zeit). Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier tun: www.miz-online.de

Montag, 21. Dezember 2009

Die Unglückseligkeit der unsichtbaren Hand

"Das Grundprinzip der meisten Wirtschaftsordnungen weltweit basiert auf den Annahmen des Neoliberalismus. Über die Ausbreitung dieses marktwirtschaftlichen Konstrukts ist seit Marx so viel geschrieben worden, dass es ganze Bibliotheken bedürfte, um die Bücher zu erfassen. Vor allem in den letzten Monaten und Wochen ist, im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise, viel über den Niedergang des Kapitalismus und des Neoliberalismus geschrieben worden. Lange Zeit galt die freie Marktwirtschaft als alternativlos und als Zukunftsmodell unseres Zusammenlebens. Es gibt kaum eine Wirtschaftsideologie, welche solch verheerende Folgen in sozialer, kultureller, politischer und ökonomischer Hinsicht nach sich zog. Von Noam Chomsky, dem Linguisten und einer der führenden Kritiker des neoliberalen Zeitalters, stammt der Ausdruck des Profit over People. Dass es sich bei dem Konstrukt des ewigen Wachstums um eine Glaubenssache handelt, realisieren viele von uns erst jetzt. [...]"

Dies ist der Beginn meines Editorials in der Ausgabe 4/2009 des politischen Magazins MIZ (Materialien und Informationen zur Zeit). Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier tun: www.miz-online.de